Preisgestaltung & Kindertrödelmarkt

Angebot und Preise für den Kinderflohmarkt oder den Babybasar

Die erste Frage, die von vielen Müttern und Vätern gestellt wird, bevor sie einen Babybasar oder Flohmarkt besuchen, betrifft die Rentabilität. Gibt es Vorteile auf dem Flohmarkt gegenüber dem Verkauf im Internet? Auf diese Frage kann mit einem sehr klaren „Ja“ geantwortet werden. Gerade bei gebrauchter Kleidung oder bei anderen Produkten, die zu eher geringen Preisen veräußert werden, wünschen sich die Kunden eine umgehende Begutachtung und der Kauf wird nicht so intensiv überdacht, wie dies bei einem Online-Erwerb der Fall ist. Um die Verkaufschancen noch weiter zu erhöhen geben wir hier noch einige Tipps für den nächsten Basar oder Kinderflohmarkt mit.

Was verkauft sich gut auf den Märkten?

Eine erste Vorauswahl wird schon durch die Bezeichnung des Marktes und dessen Beschreibung getroffen. So suchen die Besucher eines Babybasar dort natürlich nach entsprechender Kleidung und Babyzubehör wie gebrauchten Kinderwagen. Auf einem Kinderflohmarkt sind die Kunden eher auf der Suche nach Kinderspielzeug und die Benennung Kinderkleidermarkt ist ebenso sehr eindeutig.

Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass sich Kleidung immer besonders gut verkauft, also selbst auf einem Kinderflohmarkt, auf dem die Kids ihre Spielsachen selbst verkaufen sollen, kann sich ein Stand der Eltern nebenbei mit ein paar Kleidungsstücken sehr rentieren.

Besondere Verkaufsschlager sind immer Markenwaren. Diese sollte also gut sichtbar ausgestellt werden und es können auch ein paar Euro mehr dafür verlangt werden. Das führt uns gleich zu den weiteren Tipps bezüglich Preisgestaltung.

Welche Preise sollten auf einem Kinderflohmarkt verlangt werden?

Diese Fragen stellen sich viele Eltern und die korrekte und kurze Antwort lautet „günstig“. Dies betrifft vor allem Objekte die mit emotionalen Verbindungen ausgestattet sind. Diese sind ungeeignet für einen Flohmarkt, da der Preis für die Gefühle selten bezahlt wird. Selbst Freunde, die sich als neutral darstellen, tendieren dazu, diese Stücke überzubewerten.

Abgesehen davon sollten natürlich Produkte verkauft werden, die noch entsprechende Qualität aufweisen. Denn selbst für einen Cent wird sich kein Müll veräußern lassen. Grundsätzlich geht man bei Kleidung von Preisspannen zwischen 50 Cent und 6 Euro aus. Andere Gegenstände, wie ein Kinderbett, können selbstverständlich für entsprechend mehr verkauft werden (die Veranstalter helfen diesbezüglich gerne weiter). Grundsätzlich ist es aber ein gutes Gefühl seinen Stand auf dem Markt leeren zu können, anstatt zu teuer veranschlagt zu haben und alles wieder mit Heim zu nehmen.

Damit dies so auch klappt ist die Gestaltung des Tisches bzw. Standes sehr wichtig und mit diesem Thema befassen wir uns in einem weiteren Beitrag, den Sie hier finden können.

Kinderflohmarkt Wissen

 
272 Kinderflohmärkte in 2.822 Städten online | 26.05.2017 | Online: 35